hurrikansandy.com

Naturkatastrophen

Was genau versteht man unter dem Begriff Naturkatastrophe?

Eine Naturkatastrophe ist ein schweres Unglück mit ungeheueren Ausmaßen, das natürliche Ursachen besitzt. So werden Naturkatastrophen zwar nicht von Menschen ausgelöst, beeinflussen aber menschliches Leben in katastrophalem Maße. Einige bekannte Beispiele solcher Katastrophen sind.

  • Erdbeben
  • Vulkanausbrüche
  • Dürreperioden
  • Überschwemmungen
  • Tsunamis
  • Wirbelstürme
  • Meteoriteneinschläge

Wodurch entstehen Naturkatastrophen?

Eine ganze Reihe von Naturkatastrophen wird durch die Bewegungen der Erdoberfläche aufgrund der Plattentektonik verursacht. Bei der Verschiebung der Kontinentalplatten stoßen diese aufeinander und verursachen so Erdbeben. Spannungen in der Erdkruste werden meist schlagartig abgebaut, so dass ein Erdbeben nur über einen kurzen Zeitraum von wenigen Minuten andauert. Allerdings treten in gewissen Abständen häufig mehrere Nachbeben auf, weil sich die Spannungen nie auf einmal abbauen. Wenn ein Erdbeben unter dem Meeresspiegel auftritt, kann es einen Tsunami verursachen. Die dabei entstehenden riesigen Wellen können Küstenregionen total verwüsten.

Eine weitere Folge der tektonischen Bewegungen sind Vulkanausbrüche. Fließende Lava, auftretender Ascheregen oder pyroklastische Ströme können jegliches Leben in der Umgebung vernichten.

Auch in der Erdatmosphäre können sich Naturkatastrophen entwickeln. Dazu gehören tropische Wirbelstürme wie zum Beispiel der Hurrikan Sandy, der im Herbst des Jahres 2012 vom National Hurricane Center (NHC) unter ständiger Beobachtung stand.

Auch außerhalb der Erdatmosphäre können Naturkatastrophen biblischen Ausmaßes verursacht werden. Hin und wieder werden Meteoriden oder Asteroiden von der Erde angezogen und können je nach ihrer Größe beim Einschlag auf der Erdoberfläche vernichtende Folgen haben.

Was waren die größten Naturkatastrophen der Weltgeschichte?

Allgemein bekannt ist die Zerstörung der Stadt Pompeji durch einen Ausbruch des Vesuv im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt. Dabei sollen etwa 2000 Menschen ums Leben gekommen sein. Weit mehr Todesopfer forderten allerdings verschiedene Erdbeben. So kostete ein Beben in China im Jahre 1556 über 800.000 Menschenleben. Ein anderes Beben forderte auch im chinesischen Raum nur geringfügig weniger Opfer im Jahre 1976. Daneben gab es auch auf dem asiatischen Kontinent unvorstellbar viele Todesopfer bei Dürreperioden (ca. 1,5 Millionen Menschen starben in Indien) und Überschwemmungen des Gelben Flusses (ca. 900.000 Tote).